Fachfragen bei Fliesenleger.de
smacdrews fragt am 15.12.2011:
Noch ein Nachtrag bzw. Nachfragen zur letzten Frage:
Wir haben uns jetzt für die Verwendung vom MEM-Produkt "Super-Haftgrund"
auf den Beton-Estrich-Boden vor dem Verfliesen mit Flexkleber entschieden.
1.)
In einem Eck-Bereich (ca. 1,9 m x 1,6 m) des Raumes (ca. 3 x 4,8 m) soll jetzt doch noch eine Nasszelle (Badewanne) positioniert werden. Ist es dann auch richtig bzw. nicht verkehrt, dass vor dem Dicht-/Isolieranstrich (2x) der Super-Haftgrund von MEM verwendet wurde.
Die Dichtbänder in den Ecken und Ixeln (horizontal + vertikal) sowie Manschetten in den Rohrbereichen werden natürlich in die Dicht-/Isolierschicht eingearbeitet.
2.)
Die Wandfläche im Bereich der Badewann soll natürlich jetzt auch noch verfliest werden.
In dieser Stelle wurde mit Haftputzgips
verputzt.
Da zuerst nur ein Farbanstrich vorgesehen war, haben wir die Wand vor dem Streichen mit Tiefengrund grundiert.
Wie gesagt, statt des Farbanstrichen soll jetzt gefliest werden.
Können wir jetzt gleich auf den Tiefengrund die 2-fache Dicht-/Isolierschicht aufbringen...oder sollte nur ein andere Haftgrund vor dem Abdichten aufgetragen werden?
3.)
In einem Bau-Journal habe ich eine Abbildung gesehen, wo am Boden und Wand die gleichen Fliesen verwendet wurden.
Das hat uns optisch so zugesagt, dass wir das auch gerne anwenden wollen.
Da es sich um eine Feinsteinzeug-Bodenfliese (ca. 7mm stark) handelt, wurde uns bei der Wandanbringung abgeraten. Es könnte Probleme bei der Haltbarkeit dieser schweren Fliese an der Wand geben. Wir sollten dann auf jeden Fall einen sehr hochwertigen Flexkleber, anstatt des jetzigen, einfachen Baumarkt-Flexklebers (Preissegment ca. 10 Euro/25kg) an der Wand verwenden.Auch könnte es Probleme beim Rohr- und Steckdosenausschnitt geben. Nur mit einem Diamant-Kreisbohrer sollen diese Ausschnitte zu erzielen sein.
Was meinen Sie dazu? Wie ist Ihre Empfehlung?
Wir bedanken uns wieder im Voraus.
Wir haben uns jetzt für die Verwendung vom MEM-Produkt "Super-Haftgrund"
auf den Beton-Estrich-Boden vor dem Verfliesen mit Flexkleber entschieden.
1.)
In einem Eck-Bereich (ca. 1,9 m x 1,6 m) des Raumes (ca. 3 x 4,8 m) soll jetzt doch noch eine Nasszelle (Badewanne) positioniert werden. Ist es dann auch richtig bzw. nicht verkehrt, dass vor dem Dicht-/Isolieranstrich (2x) der Super-Haftgrund von MEM verwendet wurde.
Die Dichtbänder in den Ecken und Ixeln (horizontal + vertikal) sowie Manschetten in den Rohrbereichen werden natürlich in die Dicht-/Isolierschicht eingearbeitet.
2.)
Die Wandfläche im Bereich der Badewann soll natürlich jetzt auch noch verfliest werden.
In dieser Stelle wurde mit Haftputzgips
verputzt.
Da zuerst nur ein Farbanstrich vorgesehen war, haben wir die Wand vor dem Streichen mit Tiefengrund grundiert.
Wie gesagt, statt des Farbanstrichen soll jetzt gefliest werden.
Können wir jetzt gleich auf den Tiefengrund die 2-fache Dicht-/Isolierschicht aufbringen...oder sollte nur ein andere Haftgrund vor dem Abdichten aufgetragen werden?
3.)
In einem Bau-Journal habe ich eine Abbildung gesehen, wo am Boden und Wand die gleichen Fliesen verwendet wurden.
Das hat uns optisch so zugesagt, dass wir das auch gerne anwenden wollen.
Da es sich um eine Feinsteinzeug-Bodenfliese (ca. 7mm stark) handelt, wurde uns bei der Wandanbringung abgeraten. Es könnte Probleme bei der Haltbarkeit dieser schweren Fliese an der Wand geben. Wir sollten dann auf jeden Fall einen sehr hochwertigen Flexkleber, anstatt des jetzigen, einfachen Baumarkt-Flexklebers (Preissegment ca. 10 Euro/25kg) an der Wand verwenden.Auch könnte es Probleme beim Rohr- und Steckdosenausschnitt geben. Nur mit einem Diamant-Kreisbohrer sollen diese Ausschnitte zu erzielen sein.
Was meinen Sie dazu? Wie ist Ihre Empfehlung?
Wir bedanken uns wieder im Voraus.
1 Antwort(en), letzte am 16.12.2011:
Grundsätzlich wird erst grundiert und dann gedichtet. Der als Beispiel schon erwähnte Hersteller Lugato empfiehlt seine Grundierung "BESTE BASIS" und dann sein Produkt "Duschabdichtung". Die Verträglichkeit von Komponenten verschiedener Hersteller kann hier nicht beurteilt werden. Hersteller konsultieren, testen (wobei Langzeitresultate von kurzfristigen durchaus abweichen können) und letztlich auf eigenes Risiko verarbeiten. Auf der sicheren Seite ist man immer mit dem empfohlenen Systemaufbau eines Anbieters. Gleiches gilt für den Tiefengrund an der Wand. Bezüglich der Fliesen ist die Skepsis durchaus berechtigt. Manche Hersteller bieten Fliesen, die für Wand und Boden gleichermaßen geeignet sind. Der Fachhandel kennt sich da aus.

